Gegen Mittag des heutigen Tages erreichte eine Sturmfront das Stadtgebiet der Stadt Ratingen und hinterließ umfangreiche Schäden.
Die Feuerwehr Ratingen war bereits im Laufe des Vormittags über einen Informationsdient des Deutschen Wetterdienstes vor einer herannahenden Sturmfront gewarnt worden, als gegen 12:10Uhr starke Windböen und nachfolgender Starkregen zahlreiche Schäden anrichtete. Zeitgleich kam es zu zwei Brandmeldungen durch automatische Brandmeldeanlagen. Glücklicherweise stellten sich die Alarme der automatischen Brandmeldeanlagen als Fehlalarme durch Wärmestau bzw. Wassereinbruch durch Starkregen heraus. In den meisten Fällen waren Kraftfahrzeuge oder Gebäude durch herabstürzende Äste oder umgestürzte Bäume beschädigt worden. Der Einsatzschwerpunkt, bezogen auf die Einsatzzahlen für die Feuerwehr, liegt in Ratingen Mitte, weitere Einsatzschwerpunke gibt es in den
Stadtteilen West, Tiefenbroich und Lintorf. In Tiefenbroich wurden die Dächer mehrerer Häuser durch eine Windböe beschädigt bzw. teilweise abgedeckt. Im Stadtteil West wurde ebenfalls durch eine Windböe das Dach einer Lagerhalle abgehoben, die darunter befestigte, abgehängte Deckenkonstruktion brach auseinander und stürzte unter anderem auf zwei Personen. Die Personen wurden leicht verletzt und konnten vor Ort behandelt werden. Umgestürzte hohe Bäume sorgten an verschiedenen Stellen in Ratingen Mitte für schwere Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden.
An mehreren Einsatzschwerpunken benötigte die Feuerwehr Unterstützung durch zwei Hubsteiger und einen Schwerlastkran.
Zur Zeit befinden sich noch ca. 70 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen, zwei Hubsteigern und einem Schwerlastkran im Einsatz. Bis jetzt liegen der Feuerwehr Ratingen 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmereignis vom Mittag vor, die Einsatzkräfte sind zur Zeit noch im Einsatz.
Bis 19:00 Uhr wurden aktuell 52 Einsätze gefahren.
Fotos: Feuerwehr Ratingen