Typ: Sprengwagen
Fahrgestell: DAAG EK 5 (Deutsche Last-Automobilfabrik AG)
Aufbau: DAAG
Baujahr: 1926
Basismodell: Roskopf (Wiking) MAN LKW 20’er Jahre
Umbau: Dieser Umbau ist als äußerst anspruchsvoll einzustufen, da es für einen DAAG praktisch kein geeignetes Basismodell gibt. Daher wurde bei diesem Umbau auf einen MAN von Roskopf bzw. später Wiking zurückgegriffen, von dem zumindest das Fahrgestell, Räder und die Motorhaube verwendet werden konnten. Die Haube wurde oben etwas runder gefeilt und ein neuer Kühlergrill aus Plastikplatten gebaut. Daran angesetzt wurde ein Fahrerhaus, das ebenfalls aus 0,5 mm Plastikplatten zusammengebaut werden mußte. Die separate Bodenplatte mit Sitzbank und Lenkrad wurde dabei direkt auf das Fahrgestell aufgeklebt. Schwierig war dabei vor allem die Rundungen der Kabine Vorbildgerecht nachzubilden, wofür einiges an Schleifarbeiten notwendig war. Maße der Kabine: 29,5/23/19. Der Tankaufbau wurde in derselben Art hergestellt. Auch hier waren die Rundungen des Tanks eine Herausforderung. Der Platz des Maschinisten am Tankende entstand aus 0,5 mm Platten, während der Tankaufbau selbst wegen der Stabilität aus 1 mm Platten gebaut wurde. Maße Aufbau: 43,5/17,5/22 (höhe inkl.Sitzbank). Die originalen Kotflügel wurden etwas umgebogen, 1 mm höher angesetzt und durch Trettbretter aus Lochrasterblech verlängert. Für die Pumpe wurde ein Pumpengehäuse eines Roskopf LF 8 verwendet, die Zuleitungen entstanden aus Profilen. Ebenso wurde die Aufstiegsleiter links aus 0,5 mm Profilen zusammengebaut, da keine andere erhältliche hier passte. Die Sitzbänke auf dem Tank wurden aus einzelnen vorher lackierten Profilen zusammengesetzt.
Da es keine Farbaufnahmen des Fahrzeuges mehr gibt war die Farbauswahl etwas schwierig. Das komplette Modell wurde in grün (etwas heller als Tannengrün) lackiert, was vermutlich dem Originalfarbton am nächsten kommt. Der Kühlergrill wurde mit bare metal verkleidet, einer hauchdünnen selbstklebenden Folie mit der sich Chromteile gut darstellen lassen.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 8
Fahrgestell: MB Unimog S 404
Aufbau: Magirus
Baujahr: 1963 in Dienst 1975
Basismodell: Roco TLF 8
Umbau: Dieser Umbau ist im Gegensatz zum vorherigen sehr einfach, da nur das Roco TLF 8 in Details dem Original angepasst werden mußte. Auch wenn das Basismodell bereits rot war wurde es noch einmal rot lackiert, um einen einheitlichen Look aller Modelle zu Gewährleisten.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 8
Fahrgestell: MB Unimog S 404
Aufbau: Magirus
Baujahr: 1966 in Dienst 1986
Basismodell: Roco TLF 8
Umbau: Dieses Modell entspricht bis auf Details und die Farbe der Kotflügel dem ersten TLF 8
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 8
Fahrgestell: MB Unimog 1300 L
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 1986
Basismodell: Roco Unimog (Militärausführung mit Dachluke)
Umbau: Fahrgestell und Fahrerhaus des Roco Unimog wurden nahezu unverändert übernommen. Lediglich die Tanks am Fahrgestell wurden geändert. Der Aufbau entstand aus 1 mm-Platten mit den Maßen: 37,2/26,8/16,5. Das Dachgeländer sowie Steckleiterteile stammen wiederum von Roco, während die Astabweiser am Fahrerhaus aus 0,5 mm Rundprofilen gebogen wurden. Diese wurden alle vor dem lackieren angebracht und danach einfach farblich abgesetzt.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB LF 312
Aufbau: Metz
Baujahr: 1956
Basismodell: Brekina TLF 16
Umbau: Das Brekina Modell hatte das Modell mit 4,20 m Radstand zum Vorbild und muß daher auch umgebaut werden. Nach dem Auseinandernehmen des Fahrzeugs wurde zuerst der Radstand auf 41,5 mm gekürzt. An der Kabine betraf die größte Änderung die Windschutzscheibe, aus der der Mittelholm herausgeschnitten werden mußte. Der Aufbau entstand wie auch bei den meisten anderen Modellen aus 1 mm Plastikplatten mit den Maßen: 32,3/23/15,5. Wie bei den meisten älteren Fahrzeugen weist auch dieser eine leichte Bauchigkeit auf, ebenso ist das Dach zu den Seiten hin leicht abfallend. Auch die Trittbretter entstanden neu aus Plastikplatten. Die üblichen Kleinteile der verschiedenen Hersteller vervollständigen das Modell. Die Räder wurden gegen Preiser-Radsätze ausgetauscht.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB LAF 322
Aufbau: Metz
Baujahr: 1962
Basismodell: RMM TLF 16
Umbau: Dieser Umbau ist relativ einfach, da hier das Resin-Kleinserienmodell von RMM verwendet wurde. Dieses mußte lediglich zusammengebaut und mit den entsprechenden Kleinteilen ausgestattet werden. Die Lackierung und Beschriftung entspricht der älteren Ausführung vor ca. 1975.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: Magirus F Mercur 125 A
Aufbau: Magirus
Baujahr: 1963 in Dienst 1975
Basismodell: Preiser TLF 16 (ZS)
Umbau: Wie auch beim Katastrophenschutz-LF 16-TS mußte auch dieses Modell dem Vorbild nur in kleinen Details angepasst werden.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB LAF 1113
Aufbau: Heines
Baujahr: 1966
Basismodell: Preiser TLF 16 MB LAF 1113
Umbau: Der Umbau des Fahrerhauses ist das aufwendigste an diesem Modell. Dieses wurde hinten um 1 mm gekürzt und mittels eines Keilschnitts verschmälert. Die untere Fensterlinie wurde um 0,5 mm nach oben versetzt indem einfach die untere Fensterumrahmung plangeschnitten wurde und darüber ein 0,5 mm Plastikstreifen aufgeklebt wurde. Dieser mußte danach nur noch leicht verschliffen und die Rundungen der Fensterumrahmung etwas nachgeschnitten werden. Die vordere Dachkante und der Kühlergrill entsprichen dem Umbau des LF 8 von 1967. Der Aufbau mit den Maßen: 35,7/26,3/18 wurde wie gehabt aus Plastikplatten gebaut.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB LAF 1113 B
Aufbau: Metz
Baujahr: 1969
Basismodell: Preiser TLF 16 MB LAF 1113
Umbau: Bei diesem Fahrzeug war der Umbau etwas einfacher als beim vorherigen TLF 16. Das Fahrerhaus mußte hier nur im hinteren Bereich etwas verschmälert und der Kühlergrill der älteren Version angepasst werden. Der Aufbau entstand auch hierbei aus Platten mit den Maßen: 35,4/24,6/17,3. Das Leichtschaumrohr auf dem Aufbaudach kommt von Preiser.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB LAF 1113 B
Aufbau: Bachert
Baujahr: 1972
Basismodell: Preiser TLF 16 MB LAF 1113
Umbau: Der einfachste Umbau der vier MB-Kurzhauber. Auch wenn das Basismodell ein Ziegler Fahrzeug zum Vorbild hatte, kann dieses relativ Problemlos verwendet werden. Der Umbau beschränkt sich hierbei auf das neugestalten der Dachbeladung, der Trittbretter und des Heckbereichs. In die Rückwand wurde anstatt des Rolladens eine vorgravierte Plastikplatte eingesetzt. Die Rolläden wurden erst eingesetzt nachdem diese lackiert wurden, was im übrigen für alle Rolläden gilt.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB 1328 AF Atego
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 2003
Basismodell: Herpa LF 16 MB Atego
Umbau: Das LF 16 von Herpa mußte nur geringfügig verändert werden. Dies betraf vor allem die Dachbeladung und Kleinteile. Hierbei war vor allem die Rettungsplattform eine Herausforderung. Die Rolladen wurden auf Griffstangen umgebaut und am Heck eine selbstgebaute Haspel angebracht. Die Rietze-Haspel konnte hier nicht verwendet werden, da Ziegler eine eigene Haspel herstellt, die von der Rietze-Haspel etwas abweicht. Auch die Astabweiser des Blaulichtbalkens aus 0,3 mm Rundprofilen waren eine sehr diffizile Aufgabe. Die letzten Bilder zeigen das Fahrzeug im teilweise zusammengebauten Zustand vor dem lackieren.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB 1328 AF Atego
Aufbau: Magirus
Baujahr: 2003
Basismodell: Herpa LF 16 MB Atego/Wiking LF 16 Iveco
Umbau: Um einiges aufwendiger war der Umbau des Lintorfer TLF 16. Für das Fahrerhaus wurde die Herpa-Kabine hinter der Fahrerhaustür abgesägt und eine ebenso getrennte Wiking-Kabine angesetzt. Um diese anzupassen mußte das Fahrerhaus vorne mittels Platikplatten erhöht werden. Mit denselben Platten wurde auch der Freiraum auf dem Dach der Mannschaftskabine aufgefüllt. Hierbei mußten allerdings die Riefen auf dem Mannschaftsraum vorher ausgeschnitten werden. Mit viel Spachtelmasse und Schleifpapier konnte die Kabine dann in Form gebracht werden. In derselben Manier wurden auch die Herpa-Kotflügel mit den Hinterteilen der Wiking-Kotflügel ergänzt. Die Trittbretter wurden aus Plastikplatten neu gebaut.
Der Aufbau wurde ebenfalls von Wiking übernommen und im Dach- und Heckbereich dem Original angepasst. Auch hier eine Herausforderung: die Astabweiser über dem Blaulichtbalken. Ebenfalls recht aufwendig war bei diesem Modell die Beklebung mit der gelben Konturmarkierung. Die Umfeldbeleuchtung wurde erst nach dem bekleben mit Sekundenkleber aufgeklebt. Für das befestigen kleinerer Teile nach dem Lackieren empfiehlt sich ohnehin die Verwendung von Sekundenkleber, da dieser die Farbe und Decals nicht anlöst wie es mit Plastikkleber passieren könnte. Das letzte Bild zeigt das Fahrzeug im teilweise zusammengebauten Zustand vor dem lackieren.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 16
Fahrgestell: MB 1428 AF Atego
Aufbau: Magirus
Baujahr: 2005
Basismodell: Herpa LF 16 MB Atego
Umbau: Die einzelnen Schritte des Umbaus sind detailliert im Vorwort zu den Modellseiten zu finden.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 24/50
Fahrgestell: MB 1626 AF
Aufbau: Bachert
Baujahr: 1980
Basismodell: Preiser TLF 24/50/Herpa MB-Kabine
Umbau: Da das Preiser-Modell unser ehemaliges Fahrzeug genau wiedergibt beschränkt sich der Umbau hierbei nur auf das Anpassen kleinerer Details. Allerdings wurde hierbei die Preiser-Kabine gegen eine MB-Kabine von Herpa ausgetauscht, da diese wesentlich dünnere Wände hat und damit erheblich besser ausieht. Auch die Räder wurden von Herpa übernommen.
Vorbildfahrzeug
Typ: TLF 24/48
Fahrgestell: Iveco ML 190 E 34
Aufbau: Magirus
Baujahr: 2000
Basismodell: Wiking Iveco RW 2
Umbau: Das Magirus TLF 24/48 der neunziger Jahre war bisher bei keinem Hersteller im Programm erhältlich, daher mußte auch hier wieder selbst gebaut werden. Das Fahrgestell des RW 2 konnte komplett übernommen werden. Lediglich der Radstand wurde um einige mm auf 41,3 mm verkürzt und die Achsen um 1 mm höher gelegt. Ein kleiner Kompromiß mußte hierbei allerdings eingegangen werden da das Wiking-Modell schlicht zu schmal ist! Der Aufbau entstand aus 1 und 0,5 mm Platten mit den Maßen: 62,8/25,7/29,7. Eine Schwierigkeit war hierbei die leicht schräge Dachkante sauber hinzukriegen. Daher wurde die außen verwendete 0,5 mm Seitenplatte von hinten entlang des Knicks mit einem Bastelmesser eingeritzt und dann in diese Ritze reingebogen. Der Effekt war hierbei ein sauberer Knick von außen. Auf dem Dach wurde hinter diese Außenplatte eine weitere 0,5 mm Platte waagerecht aufgeklebt und mit der Außenplatte verspachtelt. Die drei Sicken auf dem Tank wurden einfach herausgeschnitten und nach dem lackieren mit einer mit gelber Folie beklebten Platte hinterklebt. Die Dachkästen und die seitlichen Pumpenabgänge wurden ebenfalls erst nach dem lackieren aufgeklebt. Der Monitor entstand komplett aus Profilen. Auch wenn es leider nicht mehr richtig sichtbar ist: Auch die Monitorzuleitungen, die sich zwischen den Blechen vor dem vorderen Geräteraum befinden, wurden nachgebildet. Der Wiking-Blaulichtbalken auf dem Fahrerhaus mußte verbreitert werden indem einfach eineinhalb Mittelteile zusammengeklebt wurden.
Vorbildfahrzeug