Abteilung 4 - Freiwillige Feuerwehr

Die Abteilung 4 - Freiwillige Feuerwehr wird von den beiden Stadtbrandinspektoren Uwe Schneiders und seinem Stellvertreter Hendrik Schmitz geleitet. Beide erfüllen diese Aufgabe ehrenamtlich und arbeiten eng mit der Amtsleitung zusammen. Im Wechsel werden die beiden Feuerwehrmänner im Einsatzführungsdienst A eingesetzt und sind Angehörige der Führungsgruppe.

"Die ehrenamtlichen und die beruflichen Kräfte sind in Ratingen sehr verzahnt. Viele berufliche Angehörige sind in den Standorten der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Das trägt zu einem guten Miteinander und einer grossen, gegenseitigen Aktzeptanz bei." erklärt Uwe Schneiders. "Hier ist jedem klar, dass es ohne den Anderen nicht geht."  

 

Standorte

Der Löschzug 2, Mitte, ist auf der Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen stationiert. Die Angehörigen des Löschzuges besetzen neben einen HLF 20 und einem LF 20 KatS, auch den RW, das TLF 4000 und das VLF Cobralöschsystem. Zur weiteren Unterstützung der Berufsfeuerwehr werden Logistikfahrzeuge  und eine Reservedrehleiter durch die Angehörigen des Löschzuges zu den Einsatzstellen gebracht. Der Löschzug Mitte ist mit seinen hohen Einsatzzahlen die am stärksten frequentierte Einheit.     

Der Löschzug Tiefenbroich gründete sich am 23.09.1911 in der damaligen Gaststätte Schürrmann (heute die Gaststätte Jägerhof). Damals bildeten die Gemeinden Eckamp (Tiefenbroich) den Löschzug 1, Homberg den Löschzug 2 und Hösel den Löschzug 3 und damit eine gemeinsame Freiwillige Feuerwehr.

Der Löschzug Tiefenbroich mit derzeit 51 aktiven Frauen und Männern liegt im Westen der Stadt. Zum Einzugsgebiet gehören die Stadtteile Ratingen West und Tiefenbroich sowie Teile der BAB52 und BAB44.

Die Stadtteile Ratingen West und Tiefenbroich zusammen weisen die größte Bevölkerungsdichte in einem Gebiet von rund 6,5 km² auf und zählt zu einem der einsatzreichsten Stadtteile. Geprägt von Hochhäusern in Ratingen West und Industrie im östlichen Tiefenbroich zählte der Löschzug Tiefenbroich 153 Einsätze verschiedenster Natur im Jahr 2021.

Der Löschzug bildet zudem einen Teil des Messzuges vom Kreis Mettmann.

Der Übungsabend des Löschzuges findet alle 14 Tage, Dienstags um 19:30 Uhr statt und kann von Interessenten nach Rücksprache mit der Zugführerin Christina Räker zum "reinschnuppern" besucht werden. Für Anfragen einfach eine E-Mail senden: Amt37@ratingen.de

Zum Fuhrpark des Löschzugs Tiefenbroich gehören folgende Fahrzeuge:

 

HLF 20

Baujahr: 2021
Fahrgestell: Scania P360 B4x4 HA
Aufbau: Walser

LF 20

Baujahr 2005
Fahrgestell: Mercedes-Benz 1428
Aufbau: Magirus

MTF

Baujahr: 2007
Fahrgestell: VW Transporter 5
Aufbau: VW

Lintorf liegt im Nordwesten von Ratingen und ist flächenmäßig der größte Stadtteil von Ratingen. 2018 zählt Lintorf knapp 15.300 Einwohner.

Zum Stadtbild gehören neben der gewachsenen und auch stetig weiterwachsenden Wohnbebauung auch weitläufige Felder und Waldgebiete. Die vorhandenen Industrie- und Gewerbegebiete profitieren von der Anbindung Lintorfs an die  BAB3, BAB52 und BAB524. Darüber hinaus führt Europas meistbefahrene Güterzugstrecke quer durch Lintorf.

Der Löschzug Lintorf wurde am 01.08.1907 gegründet und hat seit 1908 seinen Standort im Kreuzfeld 5. Seit 1972 ist dieser Standort eine kombinierte Feuer- und Rettungswache, an der rund um die Uhr auch ein Rettungswagen stationiert ist.


Zur Zeit engagieren sich 62 Frauen und Männer aktiv im Löschzug. Sie werden unterstützt von 10 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung und 8 Angehörigen der Jugendfeuerwehr. Natürlich gehören auch jeweils die Partner bzw. Partnerinnen dazu – ganz im Sinne der Lintorfer Feuerwehrfamilie.

Übungen finden in der Regel alle 14 Tage donnerstags ab 19:00 Uhr statt, an den Donnerstagen dazwischen finden Pflegearbeiten rund um die Liegenschaft und die Fahrzeuge statt.

Der Löschzug verfügt über ein HLF20, eine DLK 23-12, ein LF20 KatS, ein TLF 3000, einen DekonP, zwei MTF und ein Schlauchboot.

 

Der Löschzug Breitscheid wurde am 01.03.1937 gegründet und hat seinen Standort an der Alten
Kölner Straße.


Seinen Ausrückebereich hat er im nördlichsten Ratinger Stadtteil Breitscheid und ist hier für die
Gefahrenabwehr zuständig. Durch die am Standort Breitscheid stationierten Sonderfahrzeuge ist der
Löschzug jedoch regelmäßig im gesamten Stadtgebiet oder auch überörtlich im Einsatz. Der Stadtteil
Breitscheid hat ca. 5.200 Einwohner. Für die Feuerwehr birgt er neben Wohnbebauung noch
zusätzliches Einsatzpotenzial durch viele landwirtschaftliche Betriebe, umfangreiche Waldgebiete
sowie mehrere Hotels. Zusätzlich ist der Standort auch für ca. 30 Autobahnkilometer rund um das
Breitscheider Kreuz zuständig.


Neben ihrem ehrenamtlichen Dienst engagiert sich der Löschzug Breitscheid zusätzlich für das
öffentliche Leben im Stadtteil und veranstaltet zum Beispiel alle zwei Jahre sein traditionelles
Feuerwehrfest, welches regelmäßig großen Zuspruch erntet und auch über die Stadtgrenzen hinaus
besucht wird.


Der Löschzug Breitscheid verfügt über ein HLF 20, ein TLF 3000, einen SW 2000-Tr, einen ABCErkunder
sowie ein MTF und hat aktuell 30 aktive Kameradinnen und Kameraden.
 

Die Löschgruppe 9 Hösel wurde am 08.03.1913 gegründet und hat ihren jetzigen Standort in der Bismarckstraße.

Die Löschgruppe 9 bildet zusammen mit der Löschgruppe aus Eggerscheidt den Löschzug 6 der Feuerwehr Ratingen.
Der Löschzug ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr in den Ortsteilen Hösel und Eggerscheidt.

Die beiden Stadteile haben etwas über 9000 Einwohner. Zusätzlich zu den Aufgaben ist der Löschzug für die rund 3.5km Autobahn 3 zwischen Raststätte Hösel und Kreuz Breitscheid zuständig und für die ca. 7 km S-Bahnstrecke 6 und die ca. 7 km lange Strecke der Angertalbahn.

Beide Stadtteile besitzen ausgedehnte Wald- und Wiesenflächen, sowie landwirtschaftliche und kleine bis mittelständige Betriebe.

Die Löschgruppe 9 Hösel verfügt über ein HLF, zwei GW-Logistik sowie eine Hochleistungspumpe vom Typ Hannibal, und ist heute etwa 30 Personen stark.

Der Übungsdienst ist jeden 2 Donnerstag, über die genauen Termine Informiert der Aushang am Gerätehaus.

Der Bürgermeister von Eggerscheidt rief am 18.09.1935 die Bewohner des Ortes in die Gaststätte "Kessel am Pött" zusammen. Dort wurde dann die Feuerwehr Eggerscheidt gegründet.

Durch die kommunale Neugliederung zum 01.01.1975 wurde die Feuerwehreinheit Eggerscheidt der Feuerwehr Ratingen als Löschgruppe 10 Eggerscheidt zugeordnet, die ihren jetzigen Standort am Hölenderweg hat.

Die Löschgruppe 10 bildet zusammen mit der Löschgruppe 9 aus Hösel den Löschzug 6 der Feuerwehr Ratingen. Der Löschzug ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr in den Ortsteilen Eggerscheidt und Hösel. Die beiden Stadteile haben etwas über 9000 Einwohner. Zusätzlich zu den Aufgaben ist der Löschzug für rund 3,5 km der Autobahn 3 zwischen Raststätte Hösel und Kreuz Breitscheid und für die ca. 7 km S-Bahnstrecke der S 6 und die ca. 7 km lange Strecke der Angertalbahn zuständig. Beide Stadtteile besitzen ausgedehnte Wald- und Wiesenflächen, sowie landwirtschaftliche und kleine bis mittelständige Betriebe.

Die Löschgruppe 10 Eggerscheidt verfügt über ein LF und ist heute etwa 10 Personen stark. Der Übungsdienst findet jeden zweiten Donnerstag statt. Über die genauen Termine Informiert der Aushang am Gerätehaus.

Die Löschgruppe Homberg bildet zusammen mit der Löschgruppe aus Schwarzbach den Löschzug 7 der Feuerwehr Ratingen. Gegründet wurde die Löschgruppe Homberg am 07.02.1913 gegründet und hat ihren jetzigen Standort Am Jakobusweg, im damaligen Ratinger Land. Am 27.01.1925 folgte die Gründung der Löschgruppe Schwarzbach, damals noch Amt Hubbelrath. Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden diese beiden Standorte 1975 Teil der Feuerwehr Ratingen.

Der Löschzug ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr in den Ortsteilen Homberg und Schwarzbach. Die Stadtteile sind neben der Wohnbebauung geprägt durch landwirtschaftliche Betriebe sowie kleine Industriegebiete.

Die Löschgruppe Homberg verfügt über zwei Löschfahrzeuge.


8-HLF-20
8-LF-20
 

Das Gerätehaus der Löschgruppe Schwarzbach befindet sich in einem sehr ländlich geprägten Stadtteil auf der Mettmanner Straße neben der alten Schule „Nussbaum“.

Die Löschgruppe wurde am 27.1.1925 in der damaligen Gaststätte „Zur Hütte“ gegründet und umfasst momentan fünfzehn freiwillige Kräfte. Der Dienstabend ist jeden zweiten Donnerstag. Vor Ort steht ein LF10 auf einem Mercedes Fahrgestell, welches zusammen mit den Fahrzeugen aus Homberg und der jeweiligen Besatzung den Löschzug 7 bildet.

Den Stadtteil Schwarzbach prägt seine geringe Bevölkerungsdichte, aber ebenso seine landwirtschaftliche Prägung, was vor allem im Sommer gut zu sehen ist. Die Bebauung beschränkt sich auf einzelne Höfe und Landhäuser. Durch das Schwarzbachtal führt die Mettmanner Straße. Sie ist eine viel genutzte Straße, welche von Ratingen nach Mettmann führt. 

Sondereinheiten

Der ABC-Zug ist eine von mehreren Sondereinheiten und wird bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern alarmiert. ABC steht für atomare, biologische und chemische Gefahren. Er hat seinen Standort am Voisweg auf der Hauptfeuer- und Rettungswache.

Der originäre Ausrückebereich des ABC-Zuges ist das Stadtgebiet der Stadt Ratingen. Neben der üblichen Bebauung stellen besonders die diverse Gewerbe- und Industriegebiete und die stark frequentierten Verkehrswege (BAB 3, BAB 44, BAB 52 und BAB 524 sowie die Eisenbahnstrecke Rheinland-Ruhrgebiet) im Stadtgebiet besondere Gefahrenquellen und -schwerpunkte dar.

Neben dem Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern ist die Einheit auch für den Transport und Logistik der Wechselladercontainer zuständig. Dies beinhaltet auch den Manitou Teleskoplader und den Abrollcontainer Sandsackfüllmaschine (SaSaFü), welche in Zeiten vermehrter Unwetterlagen regelmäßig zum Einsatz kommen.

Der ABC-Zug bildet sich aus Mitgliedern der verschiedenen Standorte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr und hat ca. 20 Mitglieder.
 

Der Messzug wurde 2010 gegründet. Die Teileinheiten Ratingen und Velbert bilden zusammen den Messzug des Kreis Mettmann.

Der Messzugteil in Ratingen besteht aus Messfahrzeugen, welche in den Standorten Tiefenbroich, Lintorf und Breitscheid stationiert sind. Die Messfahrzeuge in Tiefenbroich und Lintorf sind Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF), welche im Alarmfall mit Kisten mit Sonderausstattung beladen werden. In Breitscheid ist das Sonderfahrzeug ABC-Erkunder (ABC-ErkKW) stationiert, welches zusätzliche Messausstattung beinhaltet.

Der Messzugteil in Velbert besteht aus Einheiten der Standorten Mitte und Langenberg. In Langenberg ist ein Einsatzleitwagen (ELW) und ein ABC-ErkKW, in Mitte ein weiteres MTF mit Beladungskiste stationiert.

Ausgerückt wird nicht nur innerhalb Ratingens, sondern im ganzen Kreis Mettmann. Bei Anforderung nach Einsatzkonzept des Landes NRW auch darüber hinaus (überörtlich). Seine Aufgabe ist der Nachweis von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffen. Auch eine Probenahme ist möglich, zum Beispiel von Niederschlägen nach einem Brand oder einer Wasserprobe. Diese kann anschließend in einem Labor ausgewertet werden. Während ein Messzug von jedem Kreis / Kreisfreien Stadt in NRW gestellt wird, gibt es darüber hinaus noch andere Einheiten wie die Analytic Task Force (ATF), welche neben einem Stoffnachweis auch Analysieren können. Diese befinden sich in NRW in Köln, Dortmund und Essen.

Alarmiert wird der Messzug im Schnitt ca. 5-mal im Jahr. Der Messzug hat ca. 80 Mitglieder, die diese Aufgabe neben der Tätigkeit in anderen Einheiten wahrnehmen.
 

Vor mehr als 20 Jahren wurden bei einer Sturmlage spontan Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt, um den Einsatzführungsdienst bei der Koordination und Disponierung der Einsatzkräfte durch die Übermittlung von Meldungen und Aufträgen zu unterstützen. Die hieraus gewonnen positiven Erfahrungen bei der Abwicklung von Flächenereignissen führten zur Einrichtung einer neuen Sondereinheit “Information und Kommunikation” aus Angehörigen der verschiedenen Standorte der Ratinger Feuerwehr.

Über die Jahre hat sich hieraus ein schlagkräftiger Zug gebildet, vor allem aus technikaffinen Kameraden bestehend. Auch wenn sich Technik und Ausstattung gerade im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik vom analogen Funk und “Vierfachvordrucken” hin zu digitaler Technologie in den Jahren massiv verändert hat, eins bleibt unverändert: Für einen erfolgreichen Einsatz ist nichts von größerer Bedeutung als das korrekte Übermitteln von Informationen aller Art.

Daher sorgt der IuK-Zug dafür, dass diese Informationen korrekt und schnellstmöglich von A nach B übertragen werden, Sei es per Funk, E-Mail, Telefon, Fax oder Bote. Dies geschieht vornehmlich durch ELW1-2, ELW2 oder die Einsatzzentrale. Hierbei kommt auch eine spezielle Software „MetropolyBOS“ zum Einsatz, mit der wir Informationen an den Führungsstab weitergeben sowie die Lage im Blick behalten können.

Hierbei erfolgt eine enge Zusammenarbeit überwiegend mit der Führungsgruppe. Der Auftrag beider Einheiten besteht darin, gemeinsam den Einsatzleiter bei der Leitung von Gefahrenabwehrmaßnahmen zu unterstützen.

Weiterhin sind wir ebenfalls als Führungskomponente der 4. NRW Bezirksbereitschaft vorgeplant und nehmen so auch Arbeitsaufträge zur Gefahrenabwehr auf Landesebene wahr. So waren wir auch beim Elbhochwasser in Magdeburg 2013, beim Waldbrand in Niederkrüchten 2020 sowie beim Hochwasser 2021 in Euskirchen, um dort bei der Kommunikation der Bezirksbereitschaft zu unterstützen. Hinzu kommen Einsatzaufträge bei vorgeplanten Großveranstaltungen wie innerstädtische Musikfestivals oder beispielsweise an allen drei Loveparades im Ruhrgebiet.

In Flächenlagen disponiert der IuK-Zug eigenständig Fahrzeuge zu Einsatzstellen und nimmt Rückmeldungen, Nachforderungen und Lagemeldungen auf und kommuniziert sie weiter.
Durch regelmäßige und gemeinsame Übungen des IuK-Zuges mit der Führungsgruppe sowie verschiedene Fortbildungen konnten und werden Arbeitsabläufe ständig geübt und optimiert.

Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ratingen wurde im Jahr 1998 gegründet und setzt sich zusammen aus Angehörigen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr. Die Angehörigen sind entsprechend ausgebildete Kräfte, die mindestens über eine F/B V1 Qualifikation bzw. eine Verbandsführerausbildung verfügen.

Bei der Durchführung von Einsätzen arbeiten die Führungsgruppe und die Sondereinheit Information und Kommunikation eng zusammen. Der Auftrag besteht darin, den Einsatzleiter bei der Leitung von Gefahrenabwehrmaßnahmen zu unterstützen. Neben umfangreichen Einsatzlagen in Ratingen kommt
die Führungsgruppe oftmals auch überörtlich zum Einsatz, um bei größeren Schadensereignissen im Kreis Mettmann zu unterstützen oder wird als Führungskomponente in der Bezirksbereitschaft IV des Landes NRW eingesetzt.

45  Kollegen und Kolleginnen der Feuerwehr Ratingen setzen sich in ihrer Freizeit für den Zug-Medizinische-Rettung ein. Unter der Leitung von BA Jörg Reisgies, BOI Jörg Leibelt und dem Fachberater Rettungsdienst  Dr. Rainer Kram hat die in 2012 gegründete Einheit Fahrt aufgenommen.

Ab dem Stichwort NA 30 (Notarzteinsatz 30 Patienten) wird der ZMR alarmiert und unterstützt an der Einsatzstelle die medizinische Versorgung von Patienten. Den dazugehörigen Wechsellader mit dem AB MANV und einem HLF wird durch den LZ 2 besetzt.

Alle eingesetzten Kollegen und Kolleginnen verfügen über eine rettungsdienstliche Ausbildung, mit der Mindestqualifikation Rettungssanitäter.

Eingesetzt wird der ZMR im MANV Konzept des Kreises Mettmann oder bei überörtlichen Ereignissen.

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr (JF) Ratingen hat ihren Dienstbetrieb zum 5.5.1990 aufgenommen. Aktuell hat die JF 50 Mitglieder, welche in drei Gruppen nach Alter aufgeteilt sind. 11 Betreuer sind dauerhaft für die Kinder zuständig, sie werden aber im Bedarfsfall zusätzlich durch die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr tatkräftig unterstützt da bei der Feuerwehr gilt: „Viele Hände, schnelles Ende.“

Die Jugendfeuerwehr ist gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr auf der Hauptwache am Voisweg in Ratingen untergebracht. Die Kids lernen an den Dienstabenden (jeden 2. Mittwoch) die Grundlagen des Feuerwehrwesens in Theorie- und Praxisunterrichten, aber auch Teambuilding, Spiele und besonders Spaß sind Teil des Dienstplanes. In den Ferien findet kein Dienstbetrieb statt.

Auch außerhalb des zweiwöchentlichen Dienstes finden immer wieder Zusatzveranstaltungen statt, als Beispiel sei da der 24h-Dienst genannt an dem wir den Kindern, wie der Name schon vermuten lässt, einen ganzen Tag den Alltag der Berufsfeuerwehr zeigen. Es gibt realitätsnahe Einsatzübungen, Wachunterrichte, gemeinsamen Kochen und essen.

Ein großes Highlight ist die alle 2 Jahre stattfindende Ferienfreizeit. Die hat uns schon nach Bernau am Chiemsee oder Ameland in den Niederlanden gebracht.

Die JF verfügt über ein eigenes Fahrzeug das aufgrund niedriger Bauhöhe und der damit verbundenen tieferen Entnahmehöhe der Gerätschaften bestens für Kinder geeignet ist. 

Zusätzlich können wir die Fahrzeuge der Reserve nutzen 99-HLF / 99-LF / 99-DLK / diverse MTF.

Den Aufnahmeantrag für die Jugendfeuerwehr kann man hier downloaden!